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Drohnen kaufen leicht gemacht mit folgenden Tipps

Für Spiel, Spaß und Luftbildaufnahmen

 

Das Wichtigste auf einen Blick wenn Sie Drohnen kaufen möchten:

  1. Anwendungsbereiche bei Drohnen kaufen: Spielzeug-Drohnen kaufen, Racing-Drohen und Kamera-Drohnen kaufen
  2. einfache Steuerung durch viele unterstützende Flugmodi
  3. Bedienung benötigt etwas Übung
  4. nur mit Einschränkungen nutzbar (siehe Drohnen-Verordnung)

Welche Drohne kaufen, welche ist die beste Drohne?

Welche Drohne kaufen oder welches der unbemannten Fluggeräte das beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn je nach Einsatzbereich werden unterschiedliche Anforderungen an eine Drohne gestellt. Grundsätzlich sollte eine Drohne einfach zu steuern sein und eine lange Flugzeit erlauben. Spielzeug-Drohnen eignen sich aufgrund ihres günstigen Preises – meist um 100 Euro – am besten für Einsteiger und Hobbypiloten, die einfach nur etwas Spaß haben wollen. Neben der einfachen Steuerung liegt in den Testmagazinen ein Augenmerk auf einer robusten Konstruktion, denn bei den rasanten Flugmanövern kommt es schon mal zu dem einen oder anderen Absturz. Racing-Drohnen müssen nicht nur robust sein. Die meist als Quadrocopter aufgebauten Fluggeräte sind vor allem schnell und wendig. Schäden bleiben bei den hohen Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h in den verwinkelten Parcours selbst mit der präzisesten Steuerung nicht aus. Da erleichtert die modulare Bauweise die Reparatur und hält die Kosten in Grenzen. Inzwischen haben sich professionelle Wettbewerbe, sogenannte FPV Races, entwickelt und auch international werden Rennen der weltweit besten Piloten veranstaltet. Kamera-Drohnen dienen nur einem Zweck: der Luftbildaufnahme. Doch dieser Zweck verspricht mehr Einsatzmöglichkeiten als es den Anschein hat. Läufer können ihren Laufstil dokumentieren und kontrollieren, Vermessungstechniker beschleunigen Ihre Arbeit bei der Vermessung von unwegsamem Gelände, Rettungskräfte können sich schnell und gefahrlos einen Überblick über einen schwer zugänglichen Unfallort verschaffen usw. In der Regel sind die Multicopter für die Foto- und Videoaufnahme größer und mit besseren Kameras ausgestattet als Racing- und Spielzeug-Drohnen, zudem besitzen sie spezielle Flugmodi für automatische Kameraflugaufnahmen. All das hat seinen Preis. Gute Kamera-Copter fangen bei etwa 500 Euro an. Unsere Bestenliste der Top-20-Kamera-Drohnen haben wir hier verlinkt.

Welche Drohne kaufen wenn ich damit auf Reisen möchte? Die richtige Drohne kaufen

Wer seine Kamera Drohne mit in den Urlaub nehmen möchte, um dort seine Erlebnisse aus einer bisher ungewohnten Perspektive festzuhalten, sollte sich unbedingt vorher beim Auswärtigen Amt über die jeweiligen Bestimmungen des Reiselandes informieren. In einigen Ländern werden Drohnen als Spionage-Equipment angesehen. Das kann für den Besitzer dramatische Folgen haben: Beschlagnahmung der Drohne, Geldstrafen bis hin zu Untersuchungshaft hat es alles schon gegeben.

Hier sind die kleinere Modelle gefragt!

Ideale Begleiter sind natürlich kleine Drohnen, die wenig Platz im Koffer oder Handgepäck einnehmen und wenig wiegen. Besonders klein und leicht sind die Quadrocopter BeBop von Parrot (420 g) oder die DJI Spark (300 g). Bessere Aufnahmen verspricht die Mavic von DJI. Sie bringt zwar mit rund 730 g etwas mehr Gewicht auf die Waage, dafür lassen sich die Propellerarme und die Propeller selbst einfach zusammenfalten, so dass das Reiseformat des Multicopters nicht größer als das der anderen beiden Drohnen ist.  

Was muss ich bei der Nutzung bzw. Kauf meiner Drohne beachten? (Drohnen-Verordnung)

Seit April 2017 gilt in Deutschland die sogenannte die Drohnen-Verordnung. Diese beinhaltet Regeln für verschiedene Gewichtsklassen von Drohnen und an welchen Orten sie grundsätzlich genutzt werden dürfen:  
Die Drohne wiegt (Startgewicht) ab 0,25 kg  < 0,25 kg   < 2,0 kg   < 5,0 kg
Voraussetzung keine Kennzeichnungspflicht Kennzeichnungspflicht + Kenntnisnachweis Kennzeichnungspflicht + Kenntnisnachweis + Aufstiegserlaubnis
Max. Flughöhe 100 m; davon ausgenommen: der Betrieb auf einem Gelände (Modellflugplatz), für das eine allgemeine Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen erteilt und für die eine Aufsichtsperson bestellt worden ist (Ausnahmegenehmigung möglich; Aufstiegserlaubnis)
Betriebsverbot
  • außerhalb der Sichtweite (Ausnahmegenehmigung möglich; Aufstiegserlaubnis)
  • in der Nähe und über Flugplätzen, Industrieanlagen, Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, Wohngrundstücken, Einsatzorten der Polizei und Rettungskräfte sowie Gebäuden der Verfassungsorgane und Bundes- oder Landesbehörden.
  • Fliegen bei Nacht ist nur mit Aufstiegserlaubnis gestattet

 

 

Kennzeichnungspflicht:

Ein Schild mit Anschrift des Eigentümers ist gut sichtbar an der Drohne anzubringen. Die Beschriftung muss dabei dauerhaft und feuerfest sein. Entsprechende Plaketten mit Gravur werden im Handel angeboten.

Kenntnisnachweis:

Der Nachweis erfolgt entweder durch eine gültige Pilotenlizenz oder eine Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (Liste anerkannter Stellen für DE). Der Kenntnisnachweis kann ebenso online erworben werden beispielsweise beim Deutschen Modellflieger Verband. Auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Aufstiegserlaubnis:

Für unbemannte Fluggeräte ab 5 kg kann eine Flugerlaubnis bei den Landesluftfahrtbehörden beantragt werden. Ebenso ist das Fliegen bei Nacht oder außerhalb der Sichtweite nur auf Antrag möglich.

Ausweichpflicht:

Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.

Einsatz von Videobrillen:

Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers. Quelle: bmvi.de

Brauche ich eine Haftpflichtversicherung? Das sollten Sie bei Drohnen kaufen unbedingt beachten!

Schäden, die Drohnen verursachen können, werden von den meisten privaten Haftpflichtversicherungen nicht abgedeckt. Daher benötigt jeder Drohnen-Pilot eine extra Luftfahrt-Haftpflichtversicherung. Es spielt keine Rolle, ob die Drohne hobbymäßig, also privat, oder gewerblich genutzt wird, eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist Pflicht!

Wo darf ich nicht fliegen?

  Wer sich nicht sicher ist, ob er sich in der Nähe oder direkt in einer Flugverbotszone für Drohnen und unbemannte Flugsysteme befindet, dem hilft der Blick auf die frei zugängliche, interaktive Online-Karte der Firma FlyNex. Schnell wird ersichtlich, wo z. B. Einflugschneisen von Flugplätzen gelegen sind. Es gibt aber auch Apps, die mit zusätzlichen Funktionen und Informationen auf Flugverbotszonen hinweisen, z. B. myFLY.zone oder DFS-DrohnenApp.

 

In welchen Urlaubsländern darf ich mit meiner Drohne fliegen?

Die Richtlinien für den Betrieb sind von Land zu Land Unterschiedlich, in einzelne Länder, beispielsweise Marokko, dürfen Drohnen gar nicht erst eingeführt werden.

Begriffserklärung:

Gimbal

           
Ein Gimbal ist ein Stabilisierungssystem. Es beschreibt eine Aufhängung, in deren Zentrum sich ein Objekt an zwei zu sich im rechten Winkel stehenden drehbaren Lagern befindet. Mittels der Schwerkraft gleicht dieses System, auch kardanische Aufhängung genannt, Bewegungen aus. Auf Schiffen wird nach diesem Prinzip z. B. der Navigationskompass stabilisiert. Aber auch für Messinstrumente in Flugzeugen wird ein Gimbal eingesetzt. Dieses System findet sich auch in der Kameratechnik wieder. Es wird zum Ausgleich der Kamerabewegung genutzt. Bei Handheld- oder Steady-Cam-Systemen und auch bei Drohnen finden Gimbals, meist mit elektromotorischer Unterstützung, Verwendung.  

FPV

First Person ViewDieser englische Begriff lässt sich mit „Ich-Perspektive“ übersetzen und meint, dass der Pilot der Drohne mittels einer Videobrille aus Sicht der Drohne diese steuert, als würde er im Flieger sitzen.  

RTF

Ready To Fly – „Fertig zum Fliegen“ sind Drohnen mit dieser Bezeichnung. Sie werden nicht als Bausatz, sondern als vollständig zusammengebaut ausgeliefert. Meist muss nur noch der Akku geladen und die Propeller aufgesetzt werden und schon kann der erste Flug beginnen.  

Quadrocopter

Ein Quadrocopter ist eine Drohne bzw. ein Multicopter mit vier Rotoren (quadro gleich vier). Es ist die häufigste Bauart von Drohnen, da sie auf einer einfachen und damit kostengünstigen Konstruktion beruht, die zugleich eine gute Flugstabilität garantiert. Copter mit weniger Rotoren, z. B. Tricopter, weisen schlechtere Flugeigenschaften auf und sind nur mit viel Aufwand stabil zu fliegen. Drohnen mit mehr als vier Rotoren, z. B. Hexacopter oder Octocopter, fordern eine größere Grundform und sind teurer.

Hexacopter

Ist eine Drohne bzw. ein Multicopter mit sechs Rotoren (hexa gleich sechs). Es ist nach den Quadrocoptern eine der häufigsten Bauformen von Drohnen. Die sechs im Kreis angeordneten Rotoren erzeugen eine sehr hohe Flugstabilität und erhöhen die Nutzlast des Copters. Zudem lässt sich das Fluggerät bei Ausfall eines Rotors meist noch sicher zu Boden bringen, was bei Quadrocoptern nicht gegeben ist. Drohnen mit mehr als sechs Rotoren, z. B. Octocopter, sind für große Lasten ausgelegt und finden nur noch im professionellen bzw. gewerblichen Bereich Anwendung, da sie entsprechend teurer sind.
(Autor Ben, Quelle: testberichte.de)

Also, wenn Sie unsere Tipps und Informationen beherzigen, dann können Sie sorglos und erleichtert abheben mit Ihre neue Drohne!

Drohnen kaufen ohne Risiko! Darauf kommt es an.


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